Freitag - 02.07.2010
CURRENTA Brandschutz und Bildung auf der Interschutz
Mit Sicherheit Vertrauen schaffen
Neues Berufsbild "Werkfeuerwehrmann/Werkfeuerwehrfrau
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CURRENTA informierte über den neuen Ausbildungsberuf "Feuerwehrmann/-frau" | |
Um die Akzeptanz und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu bewahren, muss die Chemische Industrie mehr Einsatz leisten als andere Branchen. Deshalb beteiligt sich CURRENTA mit diversen Aktivitäten an der Initiative „Allianz pro Industrie und Nachhaltigkeit“. Ein Beispiel: Im Juni beteiligten sich die Bereiche Brandschutz und Bildung an der Interschutz 2010 in Leipzig - der Leitmesse für Rettung, Brand- und Katastrophenschutz sowie Sicherheit.
Unter Federführung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) präsentierte der CURRENTA Brandschutz gemeinsam mit anderen Werkfeuerwehren das bewährte Transport-, Unfall- und Hilfeleistungssystem der Chemie „TUIS“. In diesem Netzwerk unterstützen die Werkbrandschützer von 130 Chemieunternehmen die Berufs- und freiwilligen Feuerwehren bei der Bewältigung von Gefahrgutunfällen im öffentlichen Raum. Die Hilfe umfasst telefonische Beratung, den Experten-Einsatz vor Ort sowie die Anforderung von Spezialgerät.
Die Messebesucher konnten sich ein Bild davon machen, wie die Werkfeuerwehren der Chemischen Industrie mit Know-how, Erfahrung und Spezialgerät die Folgen von Gefahrgutunfällen in den Griff bekommen und so einen wichtigen Beitrag zur Gefahrenabwehr im öffentlichen Bereich leisten. „Die Interschutz war für uns eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass die Mitwirkung im Sicherheitsnetzwerk TUIS für uns gelebte Verantwortung bedeutet“, sagt Christoph Wachholz, Leiter des Brandschutzes im CHEMPARK Leverkusen. Und zwar nicht nur den Fachleuten der Berufs- und freiwilligen Feuerwehren. „Sehr erfreulich war auch das große politische Interesse an der diesjährigen Interschutz“, ergänzt er. Denn unter den rund 125.000 Messebesuchern waren auch Vertreter aus Bund, Ländern und Gemeinden, die sich über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren informierten.
Auch die Experten der CURRENTA-Bildung begrüßten zahlreiche Interessenten. Sie informierten auf der Messe über das neue Berufsbild „Werkfeuerwehrmann/-frau“, an dessen Entwicklung Bildungsfachleute der CURRENTA federführend beteiligt waren. So ist das unternehmenseigene Berufskolleg in Leverkusen bisher die einzige für dieses Berufsbild zugelassene Berufsschule in der Bundesrepublik Deutschland. „Wir konnten auf der Interschutz zahlreiche Kontakte knüpfen“, berichtet Udo Körtgen, bei CURRENTA Projektleiter für die Ausbildung der Werkfeuerwehrleute.
So interessierten sich viele Jugendliche aus freiwilligen Feuerwehren für den geregelten Ausbildungsgang mit anerkanntem Abschluss. Auch Leiter der Werkfeuerwehren von Chemieunternehmen aus ganz Deutschland informierten sich über die Ausbildungsinhalte. „Es ist nicht auszuschließen, dass sich aus diesen ersten Gesprächen mittelfristig Kooperationen für eine Verbundausbildung entwickeln“, zieht Körtgen ein vorsichtiges Resümee.